Escort Tagebuch Miriam 7

Heute ist ein schöner sonniger Tag. Die letzten Wochen um meinen Exfreund und die  Steuer sind vergessen. Ein neuer Escort Termin wartet. Das Hotel liegt jedoch etwas außerhalb von Köln. Ach ja, ganz vergessen. Mein Ex-Freund hat mir gestern ein Bild von seiner „Neuen“ geschickt. Er wollte mich wohl kränken. Aber ich bin schon wieder die Alte. Es ist vergessen. Ich habe es tief in meiner Seele vergraben und besinne mich nun auf mein Neues Escort Date. Die letzte Zeit meinte es finanziell gut für mich. Ich konnte mir einen kleinen gebrauchten Wagen zulegen. Mein Letzter fiel beinahe auseinander. Kein gutes Aushängeschild für ein Escort Girl. Nun bin ich früher losgefahren. Als Fahrerin mögen mich die meisten nicht. Ich achte nicht auf Zebrastreifen und fahre grundsätzlich immer zu schnell. Und nun bin ich 33,5 Minuten zu früh. Also nutze ich die Zeit und fahre einen nächstgelegenen Parkplatz an. 25 Minuten warten und dann geht es weiter.

Ja, das erinnert mich an die guten alten Zeiten in Köln. Als man als junge Erwachsene noch mit dem Freund nachts auf Parkplätze gefahren ist, wild geknutscht und gefummelt hat. Meine beste Freundin hat dadurch ihr Kind bekommen. In solchen Momenten frage ich mich, wer hier schon alles seine Beziehungen wild und leidenschaftlich ausgelebt hat. Und mein Kunde, wie mag er wohl aussehen. 4 Stunden wollte er mich. Dinner und mehr. Ein kurzes Kleid sollte ich anziehen. Möglichst knapp und gut betonend waren seine Wünsche. Also entschied ich mich für mein kurzes Schwarzes. Wenn ich sitze, ist es schon sehr knapp. Ich muss immer wieder nachziehen, damit man meinen Slip nicht erkennt.

Darf ich Marsmänner überfahren?

Und da war es so weit. 25 Minuten waren rum. Ich hatte einige Tagträume erlebt und nun hoffte ich auf einen weiteren. Doch weit gefehlt. Da steht ein Marsmensch plötzlich auf der Straße. Was will der da, soll ich ihn überfahren. Nein, doch keiner vom Mars. Ein Polizist. Er wirkt nicht freundlich. Ich muss also anhalten und ihm auch noch Zeit schenken. Für einen kurzen Moment überlege ich einfach vorbeizufahren. Aber dann, die Kosten. Nein, lieber anhalten. Er erklärt mir, dass ich zu schnell gefahren bin. Und ich schaue ihn entgeistert an. „Warum erzählen Sie mir das? Schicken Sie mir keine Rechnungen mehr??? Ich habe keine Zeit für Sie.“ Ja, das war wohl nicht gut. Nun will er alle Papiere sehen und wieder muss ich mein Kleid herunterziehen, sonst sitze ich fast nur noch im Slip da. Es dauert eine Ewigkeit. Dieser Polizist geht richtig in seiner Arbeit auf. Er ist dafür geschaffen, Strafzettel auszuschreiben. Vermutlich macht er das schon sein Leben lang. Als er dann endlich fertig ist, rase ich mit quietschenden Reifen davon.

15 Minuten zu spät

Statt genau pünktlich, komme ich nun das erste Mal im Escort zu spät. Genau 15 Minuten. Das ist mir unendlich peinlich. Besonders da es ein Neukunde ist. Ich überlege, ob ich ihm von der Begegnung mit dem Mann vom Mars erzählen sollte. Aber ich denke mir dann doch, ich bin zu spät.- Wer nach Ausreden und Entschuldigungen sucht, versucht seine Schuld zu verbergen. Entschuldige Dich niemals, lautet das Motto. Und kein Mann interessiert sich, aus welchen Gründen Du zu spät bist.

Er ist ein wenig rundlich und hat zu viel Parfum aufgetragen. Dadurch kommt der Duft nicht mehr zu Geltung und wirkt zu aufdringlich. Dennoch schaffe ich es irgendwie, wieder meinen Clooney zu sehen. Und es funktioniert. Es werden 4 schöne Stunden. Auch der Sex ist ok. Einen Orgasmus täusche ich vor. In der Regel täuschen die Damen im Escort 70 Prozent aller Orgasmen vor. Wichtig ist nur, dass der Kunde glaubt, er hat es geschafft und dann später in den Foren sagen kann, er war gut. Müde und mit einigen Halsschmerzen fahre ich zurück. Ich glaube, ich habe mir bei der letzten Position ein wenig zu viel zugemutet …

Bald mehr von Miriam und Ihrem Escort-Tagebuch …

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