Carmen: Das Erste Mal und Ehefrauen

Heute ist Carmen, eine bildhübsche Escort Dame fast 32 Jahre alt. Angefangen hat sie mit 20 Jahren. Zunächst in einem Bordell, bis Carmen dann ein paar Jahre später zu einer Escort Agentur wechselte. In einem kurzen Interview hat Carmen dabei einige interessante Punkte zusammengefasst.

Beim Interview Date blicken wir auf den kurzen Rock und die beinahe endlos wirkenden Beine. Voller Grazie setzt sie sich zu uns. Die Sonne strahlt mitten in Berlin. Wir genießen die Zeit mit ihr in einem kleinen Café und finden draußen eine gemütliche Sitzfläche. Die Strahlen der Sonne reflektieren sich im Haar von Carmen. Ihre Lippen wirken verführerisch. Und in diesem Augenblick sind wir zugleich enttäuscht. Carmen ist bereits vor einem halben Jahr ausgestiegen. Mehr als ein Interview werden wir von ihr nicht erhalten.

Escort Carmen

Bordell und Escort

Carmen beginnt mit ihrer Erzählung. Über die Zeit im Bordell erzählt sie wenig. Aber das Verschweigen von einigen Jahren lässt tief blicken. Umso glanzvoller strahlen ihre Augen, wenn sie über den Escort berichtet. Sie hat in Bonn, Frankfurt, Bremen und Berlin gearbeitet. In mehr als 12 Jahren hat sie unzählige Männer glücklich gemacht. Waren es im Bordell jeden Tag mehrere Gäste, so war der Escort für Carmen eine reine Wohltat. Bereits mit den ersten Stammkunden konnte sie die Dates auf 4 – 6 Stück pro Woche minimieren und davon gut Leben. In den letzten Jahren nahm sie fast nur noch längere Buchungszeiten ab 12 Stunden an.

Heute arbeitet Carmen ganz bieder in einem Modegeschäft. Immerhin ist es eine edle Boutique. Die Vergangenheit, mit einem Blick auf die Designerkleidung, ist also immer noch ein Stück zum Greifen nah.

Das Erste Mal im Escort

Carmen erinnert sich. Ich war seine Erste. Er war wohl gerade 18 Jahre alt und hatte mich als Geschenk von seinen Kumpels bekommen. Wir trafen uns im Hotel. Der Escort Termin dauerte 2 oder 3 Stunden. Handentspannung und oral waren der Beginn. Dabei blieb es auch. Er spritze ab, ich schluckte vor seinen Augen. Trotz weiterer Bemühungen bekam er seinen Kleinen nicht wieder zum Stehen. Wir trennten uns mit einer kurzen Umarmung. Gesehen habe ich ihn nie wieder. Die ganz Sache war im recht peinlich.

In meiner ganzen Laufbahn habe ich im Escort die unterschiedlichsten Kunden begleitet. Die Schlimmsten von allen waren Richterund Rechtsanwälte. Auch Polizisten, Politiker und Staatsanwälte zählte ich diskret zu meinen Kunden. Viele zeigten sich im Bett gar nicht so zurückhalten, wie sonst vor Gericht. Am liebsten hatte ich Geschäftsleute im Escort. Mit diesen konnte ich auch einmal neben dem Bett-Arrangement irgendwo hingehen. Ein Richter oder Polizist hingegen möchte in der Öffentlichkeit natürlich nicht mit einer Escort Dame gesehen werden. Viele meiner Kunden waren verheiratet. In der Regel nehmen die Herren beim Escort Date ihre Ringe nicht ab. Interessant waren im Escort für mich Buchungen über mehre Tage. Manchmal sogar 1 oder 2 Wochen für einen Reise Escort. Zu guten Zeiten verdiente ich im Escort zwischen 6.000 – 9.000 Euro pro Monat. Für eine Nacht berechnete ich in der Regel um die 1.600 Euro. Angefangen hatte ich im Escort mit 900 Euro für eine Nacht.

Escort und Heimlichkeiten

Schlimm waren natürlich die Heimlichkeiten. So konnte ich meiner Familie oder meinen Freunden nie über meinen Escort Job berichten. Das zermürbt, wenn du niemanden hast. Neben Sex und Begleitung bestand meine Arbeit beim Escort auch aus Zuhören. Viele Männer reden mit einer Escort Dame über Gott und die Welt. Geschäftsleute über die bösen Konkurrenten und selbst Staatsanwälte erzählten mir Details aus Fällen, die sonst nirgends zu lesen waren. Für mich war es eine interessante Zeit, die ich nicht missen möchte.

Die Sex Wünsche im Escort reichten vom ganz normalen schnellen Geschlechtsverehr bis hin zu den skurillsten Rollenspielen. Ich erinnere mich an einen Zahnarzt, der bei seinen Buchungen immer Doktorspiele bevorzugte. In seiner Fantasie stellte er sich dabei vor, dass ich eine Patientin wäre. Immer wieder musste ich meine Haare zusammenbinden und eine Schuluniform tragen, damit ich möglichst jung aussehe … Dabei dachte er immer an eine bestimmte Patientin.

Manche Kunden haben mich früher aber auch nur gebucht, um mir bei der Selbstbefriedigung zusehen zu können. Ein leichter Escort Job. Aber auch Outdoor Sex war gefragt. Einmal erwischte uns die Polizei dabei und es kam zu einer Verwarnung. Zudringlich oder gewalttätig ist aber nie ein Kunde geworden. Ich kenne aber viele Escort Damen, die schon Schlimmes erlebt haben. Die Polizei kann oder will dann dabei nicht helfen.

Nach dem Escort

Mit meinem Job in der Boutique kann ich mein Leben finanzieren. Aus dem Escort Job ist nicht viel übrig geblieben. Für eine eigene Wohnung hat es gereicht. Aber um wirklich vorzusorgen, hat man es als Escort Dame nicht leicht. Die Ausgaben sind enorm. Die Agentur Provision, Steuer, Kleidung und und … Von 8.000 Euro im Monat bleibt nicht viel übrig. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich mir einfach einen liebevollen Mann wünsche. Ein Kind, eine Familie … Aber ob ein Mann meine Vergangenheit akzeptieren kann?

Wir danken Carmen für das offene und ehrliche Interview und wünschen Ihr viel Glück für ihren neuen Lebensweg!

Foto: Hollister/piqs.de

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