Erogene Zonen

Ob Mann oder Frau, unser gesamter Körper ist empfindsam. Wo und wie sehr wir Lust spüren, hängt von der Dichte der Nervenenden in der jeweiligen Körperregion ab. Ob Streicheln oder andere Reize als angenehm, unangenehm oder gar schmerzhaft empfunden werden, hängt allerdings von unserem Kopf ab. Wenn Dich Deine Mutter am Arm streichelt ist es ein anderes Gefühl als wenn Deine Freundin das Gleiche tut. Umgekehrt kannst Du dem einen Typ nicht nahe genug kommen, während Du neben seinem Freund nicht einmal im Bus sitzen möchtest.

Vor Spannung und Erotik: die Chemie muss stimmen

Unsere Psyche fordert oder wünscht eine Individualdistanz, die nicht nur vom Verhältnis zum jeweiligen Partner abhängt, sondern auch von früheren Erfahrungen, Moralvorstellungen, Ängsten und Phantasien. Deine jeweilige Tagesform, Hunger, Stress oder Müdigkeit beeinflussen, wie Deine erogenen Zonen auf Nähe und Berührung reagieren. Zudem ist das aktuelle Umfeld wichtig: in einem engen Fahrstuhl oder in der U-Bahn nimmst Du Nähe fast selbstverständlich hin. Würden die gleichen Menschen auf einer offenen Wiese ebenso eng neben Dir stehen, würdest Du sie als aufdringlich empfinden.

Ohne Kopfkino kein Sex

Die Bedeutung des Kopfkinos ist wichtig um zu verstehen, warum erogene Zone nicht automatisch Lust bedeutet. Wenig davon verläuft logisch und bewusst, aber letztlich entscheidet Deine Psyche, ob die Chemie mit Deinem Partner stimmt. Denn Männer und Frauen besitzen zwar besonders sensible Körperregionen, doch die reagieren nicht auf Knopfdruck. Nur wenn auch der Kopf sein OK gibt, kann Lust und Erotik empfunden werden. Nicht zufällig wird mit einem Vorspiel oft erst die Bereitschaft und Atmosphäre zum Sex geschaffen. Mehr noch: oft sind Filme und sexuelle Phantasien sogar die Voraussetzungen, körperliche Berührungen als lustvoll zu empfinden, etwa bei Selbstbefriedigung oder bei routiniertem Sex.

Auch unspezifische erogene Zonen können Lust verursachen

Erogene Körperzonen werden in spezifische und nicht-spezifische unterschieden. Als nicht-spezifisch erogen gilt nahezu die gesamte mehr oder weniger behaarte Körperhaut vom Kopf bis zu den Füßen. Hier haben die Nervenenden eine durchschnittliche Dichte und nehmen nicht nur lustvolle Empfindungen wahr. Trotzdem können bereits unspezifische erogene Zonen sexuelle Gefühle erwecken. Es hängst von Dir ab, ob Du am Hals, am Ohrläppchen, am Rücken oder den Lenden besonders auf Berührungen reagierst. Jeder empfindet anders, manche haben Fetische, – oft werden Berührungen von Tabuzonen etwa im Gesicht schon deshalb stärker gespürt, weil sie nur wenigen erlaubt sind.

Hohe Nervendichte sorgt für starke Empfindungen

Die spezifischen erogenen Zonen besitzen eine deutlich höhere Dichte an Nervenenden und umfassen besondere Haut- und Schleimhautbereiche. Mittlere Lust kann über die Berührung von Lippen, Zunge, Mundhöhle, Nacken, Brust und Brustwarzen empfunden werden. Aber auch Augen und Augenbrauen, die Ohrmuscheln, die Nasenflügel von innen und außen, Stirn oder Achselhöhlen sind sehr sensibel und können zu sexueller Lust gereizt werden.

Stärkste Lust an den Geschlechtsorganen

Am empfindlichsten sind Männer am Penis und dem Hodensack. Insbesondere das gefurchte Band der inneren Vorhaut, das Vorhautbändchen, die Eichel und der untere Eichelrand reagieren sehr empfindlich auf Berührungen. Besonders erogen sind die Schleimhautgrenzen auch bei der Frau. Ihre sensibelsten Bereiche sind der Venushügel mit den großen und kleinen Schamlippen, die Klitoris (‚C-Punkt‘), die Harnröhrenöffnung im Scheidenvorhof (‚U-Punkt‘), in der Scheidenvorwand die sogenannte Gräfenberg-Zone nahe der oberen Harnröhre (‚G-Punkt‘) sowie im Scheidengewölbe der Muttermund und des Umfeld des Gebärmutterhalses (‚A-Punkt‘). Zudem sind Männer und Frauen auch am Anus sehr empfindsam.

Erogene Zonen reagieren individuell

Wie für die unspezifischen erogenen Zonen gilt auch für die spezifischen: jeder Mensch reagiert anders. Nicht jede empfindsame Körperstelle muss beim Sex beteiligt sein. Umgekehrt gibt es auch keine ‚Anleitung‘ für erogene Zonen nach dem Motto: die Reizung der A,- C-, G- U-Punkte garantiert höchste Glücksgefühle.

Die Verbindung von Sex und Erotik

Eros ist in der griechischen Mythologie der Gott der Liebe und des begehrenden Verlangens. Die Erotik betont die sinnliche Anziehung zweier Menschen als Voraussetzung für Sex. Diese starken Gefühle, Flirtsignale und spielerisch doppeldeutige Kontakte ermöglichen, übliche Berührungstabus zu überwinden. Auf scheinbar beiläufige Testberührungen folgt bei Gefallen bald unzweideutiges Anfassen. Unsere erogenen Zonen übersetzen die zunächst platonische Anziehung bei Berührung quasi in körperliches Verlangen. Sprache und Gesten werden zunehmend von Berührungen und Körperreaktionen ersetzt.

Spielen erlaubt, sich auszuprobieren

Dabei besitzt bei Erotik und Sex die spielerische Komponente, die Anfragen in Berührungen übersetzt, eine wichtige Rolle. Wird etwas als unangenehm empfunden oder reagiert der Partner mit Widerstand, kann die Initiative als unwichtig oder nicht ernst gemeint zurückgenommen werden. Spielen ist ein Ausprobieren ohne ernste Konsequenzen. Bei den erogenen Zonen ist das wichtig. Denn nicht nur jeder empfindet anders, auch jede Begegnung mit dem gleichen Partner kann anders sein. Was gestern gefiel ist heute tabu.

Guter Sex braucht (meist) Zeit um zu wachsen

Zudem lernt jeder sich selbst bei Erotik und Sex immer besser kennen. Du stößt an Grenzen, überwindest sie, entdeckst neue Vorlieben und Wünsche. Du spürst an Deinen erogenen Zonen aber auch, was Dir weniger gefällt. Manche Phantasien kannst Du mit Deinem Partner nicht ausleben. Mit einer spannenden Frau von Escortservice Berlin können aber auch sie schnell Wirklichkeit werden.

Alle Emotionen zuzulassen, zu zeigen, zu genießen und auszuprobieren erfordert Lust, Mut und Vertrauen. Schließlich zeigen sich beide Partner bei Gefühlen und Sex häufig von ihrer offensten und damit auch verletzlichsten Seite. Nicht zufällig kommen die erogenen Zonen meist erst dann ins Spiel, wenn die Zuneigung geklärt und ein erstes Zutrauen aufgebaut wurde. Kommt es zu Enttäuschungen, sind die erogenen Zonen die ersten Kontaktbereiche, die wieder verschlossen werden. Nimmst Du Dir mit Deinem Partner allerdings Zeit, wächst Eure Lust und Experimentierfreude mit Eurem Vertrauen.

 

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