Escort Tagebuch Kim 3

Nun sitze ich hier auf der Straße mit Koffern und es ist stockdunkel. Aus Not rufe ich die ältere Dame vom Club an. Ich kann sie zum Glück noch erreichen. Ihre Stimme klingt betroffen und sie bietet mir an, im Club übernachten zu können. Als ich dann mit meinen schweren Koffern angekommen bin, nimmt sie mich in den Arm. Sie tröstet mich und hört mir lange zu. Ich fühle mich bei ihr geborgen. Schade, das sie nicht meine Großmutter ist. Danach gehe ich in das Gästezimmer. Bis ich die Augen schließen kann, vergehen jedoch noch viele Stunden. Jetzt fange ich an zu weinen …

Der nächste Tag ohne Escort

Ich wirke immer noch angeschlagen. Auch ein langes Bad konnte nicht helfen. Die ältere Dame hat mir schon Kaffee zubereitet. Ich genieße ihre Betreuung. Sie fragte mich, ob ich meinen Verdienst der letzten Wochen noch habe. Ja, den größten Teil habe ich noch. Er liegt auf meinem Konto. In der früh habe sie mit einem Bekannten gesprochen. Der hat eine kleine 1-Zimmer Wohnung mit einem Herd und ein paar Möbeln zu vermieten. Nichts besonderes, aber immerhin etwas. 300 Euro pro Monat. Ich sage ja. Was sollte ich auch sonst machen. Später nach der Arbeit schaue ich mir die Wohnung an und unterschreibe den Mietvertrag. Das Ende vom Anfang oder der Anfang vom Ende. Hmmm, ich weiß es nicht. Ich habe meine erste eigene Wohnung. Auch aus diesem Blickpunkt muss ich die Sache einmal sehen. Ich kann machen was ich will. Die Möbel sind nicht die schönsten. Aber es ist ein Bett und eine Dusche vorhanden. Und ein Kleiderschrank. Für den Anfang geht es. Das Haus ist ruhig und keiner weiß von meinem nicht Escort Job. Vermutlich werde ich zunächst erst einmal im Club länger arbeiten.

Ich überlege vielleicht in 5 Monaten in eine andere Stadt gehen zu können. Vielleicht kann ich mich dann bei einer Escort Agentur bewerben. Es bleibt mein großer Traum. Vielleicht, wenn ich weiterhin gut verdiene. Ich weiß aber immer noch nicht was ich an Steuern bezahlen muss.  Jeder sagt mir etwas anderes. Na gut, eines nach dem anderen.

Bald mehr zu Kimi …

Fotograf: Knipseline / pixelio

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