Ratgeber Swingerclub

Verlockend und voller Geheimnisse ist für viele der Swingerclub. Immer mehr jüngere Menschen werden von ihm angezogen. Doch für viele ist es schwer, den ersten Schritt in das erotische Etablissement zu wagen. Ob mit dem eigenen Partner, alleine oder mit einer anderen Begleitung, sind nicht selten Fragen, die sich bei einem Swingerclub schnell stellen. In unserem kleinen Ratgeber haben wir einmal interessante, wichtige aber auch übliche Überlegungen für Euch zusammengestellt. Für Neulinge ist es eine Möglichkeit, einen ersten Eindruck zu erhalten. In unserem Ratgeber Swingerclub möchten wir aber auch die kleinen Stolperfallen vorstellen. Unser Artikel ist somit eine kleine Einführung in die erotische Welt des Swingens.

Wer als Paar einen Besuch im Swingerclub plant oder zumindest diskutiert, sollte sich dabei mit spezifischen Fragen beschäftigen. Unser Ratgeber Swingerclub dient damit als die ideale Vorbereitung für den ersten Besuch. Leser sind danach gut gerüstet, um in die aufregende und prickelnde Welt der Lust einsteigen zu können.

Ratgeber Swingerclub – Eine ganz eigene Welt der Lust

Ein Swingerclub ist nicht mit einem Bordell oder einem Saunaclub vergleichbar, wenngleich auch parallelen bestehen mögen. Eine gewisse Freizügigkeit sollte schon vorhanden sein, besonders dann, wenn der Club als Pärchen besucht werden soll. Ihr tretet in eine Welt fernab der üblichen Moralvorstellungen ein, gesellschaftliche Tabus rund um den Swingerclub sind in Teilen immer noch zu finden. Die Gäste werden in dem Haus gerne als Swinger bezeichnet. Der Begriff kommt direkt aus dem englischen, abgeleitet von „to swing“, also schwingen, sich hin- und her bewegen. Im Grunde lässt sich sagen, dass ein Swinger nicht unbedingt in einer monogamen Beziehung lebt, sondern es liebt, sich sexuell in Kontakt mit mehreren Partnern zu bewegen. In der Regel sogar mit dem Einverständnis des Partners.

Das Swingen hat bis heute noch etwas Anrüchiges an sich. Das ist nicht unbedingt als etwas Schlechtes zu verstehen. Immerhin ist anrüchiger Sex oft der beste. Doch das Thema Swingerclub hat sich in den letzten Jahren sehr deutlich geändert. Verstanden viele darunter altmodische Clubs, mit klassischer Einrichtung und vor allem älterem Publikum, ist heute genau das Gegenteil zu finden. Swingen wird immer mehr zu einem modernen Lifestyle. In den Großstädten wie Berlin, Frankfurt oder Hamburg entstehen immer öfters moderne Swingerclubs mit modernem Ambiente. Deren Zielgruppe sind vor allem das jüngere Publikum. Swingen ist also längst nicht mehr so ein großes Tabu, wie es vielleicht vor 10 Jahren gewesen ist. Die größte Dichte an Clubs lässt sich in den deutschen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen finden.

Swingerclub näher erklärt

Wer das erste Mal einen Schritt in den Club setzt, macht das mit einem mulmigen Gefühl. Wie bei allen neuen Sachen, bestehen unterschiedliche Gefühle und Auffassungen. Ein Swingerclub hat jedoch den Vorteil, dass hier zwar alles sein kann, aber nichts muss. Viele Häuser setzen bewusst auf ein tolles Ambiente, mit lockerer, ungezwungener Atmosphäre. Wer einfach nur einmal reinschnuppern möchte, kann den Abend auch einfach an der Bar verbringen, sich einen gemütlichen Sitzplatz in der Lounge suchen und einfach erst einmal hineinschnuppern. Leckere Drinks und tolle Gespräche setzen dazu erste Akzente. Wer aber bereits Lust auf frivole Abenteuer im Swingerclub bekommt, kann sich einer wilden Orgie anschließen oder im kleinen Kreis ganz diskret auf seine Kosten kommen.

Die Clubs zählen rein rechtlich zu den Rotlichtbetrieben. Zwar findet hier in der Regel keine Prostitution (Ausnahmen bestehen aber) statt, dennoch unterliegt der Swingerclub zunächst dem deutschen Prostitutionsschutzgesetz.

In der Regel treffen sich an diesem Ort Gleichgesinnte. Partnertausch oder Gruppensex sind meistens Situationen, die einfach so entstehen und lustvoll genossen werden können. In ganz Deutschland erlebt der Swingerclub mittlerweile eine Renaissance. Überall sind neue, frische Establishments zu finden, die nicht einfach nur das Swingen anbieten, sondern einen modernen Lifestyle. Hier können sich Paare einfach zum Partnertausch treffen oder einfach einen gemütlichen Abend in einem erotischen Umfeld verbringen.

Partnertausch – Drang nach einem promiskuitivem Sexverhalten

Ein promiskuitives Sexverhalten, also Sex mit wechselnden Partner, kennen wir aus allen Kulturen und aus allen Epochen der Menschheit. Schon im Barockzeitalter oder auch bestens aus dem alten Rom bekannt waren die sagenhaften Orgien. Was werden damals die Herrscher und Gutherren ohne ihre Konkubinen und Mätressen gewesen? Denken wir doch nur an Nero, der nicht nur mit seinen Gewalttaten, sondern vor allem durch den ausufernden Sex mit einer Vielzahl von Konkubinen bekannt wurde. Seine Sexpartys im alten Rom waren legendär.

Das eigentliche Swingen, wie wir es aber heute kennen, entstand erst um die Mitte des 20. Jahrhundert. Der Trend zum Partnertausch, zum Ausleben in einem Swingerclub, schwappte über den großen Teich nach Deutschland. Was zunächst in den USA als ein beliebter, aber hinter verschlossenen Türen ausgelebter, sexueller Trend entstand, kam so nach Deutschland und war etwas später in ganz Europa zu finden. Ab 1960 waren viele Swingerclubs in Deutschland (teilweise im Verborgenen) angesiedelt. Das Publikum meist älter. Dabei gab sich aber niemand gerne als Swinger zu erkennen. Heute ist das anders. Das Publikum in den Clubs wird jünger. Swingen ist nicht mehr ein so großer Tabubruch wie in den 1960er Zeiten, sondern in gewisser Hinsicht ein Lifestyle, der auch einmal mit Freunden diskutiert wird.

Swingerclub – Swingen vs. Polygamie

Immer wieder wird das Swingen mit dem Begriff Polygamie verglichen oder als Vergleich eingebracht. Doch der normale Swinger hat weder mit diesem Begriff, noch mit dem Begriff Polyamory etwas zu tun. Diese würden implizieren, dass der Swinger feste Liebesbeziehungen mit mehreren Personen unterhält. Das jedoch ist beim Swingen nicht der Fall. Im Grunde geht es bei einem Besuch in einem Swingerclub darum, sexuelle Abenteuer mit anderen (z.B. Paaren) zu erleben, ein sexueller Kick. Dieser Kick entsteht häufig auch daraus, dass in den Clubs ein erotisches Abenteuer immer wieder mit neuen Partnern erlebt werden kann, ohne dass daraus eine Verpflichtung oder eine Liebesbeziehung entsteht.

Der Club zum Swingen könnte also gleichgesetzt werden, mit der Möglichkeit eines One-Night-Stands an einem diskreten Ort. Dabei geht es aber meistens nicht darum, das Fremdgehen zu zelebrieren, denn das würde ja voraussetzen, dass der feste Partner nichts von dem Swingen wüsste. In der Regel entscheiden sich das Paar also direkt zu einem Besuch und bespricht vorab die eigenen Regeln, wie weit jeder beim Swingen mit anderen gehen darf und wo die Grenzen sind.

Im Swingerclub entstehen manchmal neue Freundschaften

Was früher schon beinahe ein Tabu war, dass das Swingen generell nicht in die Öffentlichkeit getragen werden sollte, ist heute öfters zu beobachten. Immer wieder entstehen auch Freundschaften aus den Swingerclubs heraus. Paare, die sich sexuell miteinander vergnügen, pflegen gelegentlich auch engeren Kontakt, der über den Besuch im Club hinausgeht. Möglich ist das heute also durchaus.

Swingerclub Grafik mit weiteren Fakten

Einige interessante Punkte und Fakten haben wir einmal mit unserer Swingerclub Grafik zusammengefasst:

Leistungen und Angebote in einem Swingerclub

Der Besuch bietet viele Angebote. Gerade für neue Gäste ist oft unklar, welche Leistungen aber auch Erwartungen bestehen. Es geht natürlich im Fokus um sexuelle Vergnügungen und Abenteuer, kombiniert mit gepflegter Gesellschaft und einem stilvollen Ambiente, serviert mit Erotik. Aber auch implizit, das Hineinschnuppern ist in den meistens Clubs möglich. Es muss also keinesfalls beim ersten Besuch gleich zu einem sexuellen Kontakt kommen. Es können sich auch einfach zunächst prickelnde Gespräche ergeben, Beobachtungen aus dem Moment heraus, die vielleicht zu einem zweiten Besuch einladen, bei dem dann der Partnertausch stattfindet. Alles kann, aber nichts muss, ist das generelle Motto der Clubs.

Wer annimmt, dass ein Swingerclub überwiegend den Austausch von Körperflüssigkeiten anbietet, hat ein nicht ganz so richtiges Bild von den diskreten Häusern. Es geht um mehr. Die meisten Clubs sehen sich als Erlebnisorte mit Bars, Lounge Bereichen, einige kopieren sogar die bekannten Saunaclubs und bieten im Swingerclub große Wellnessbereiche an, die sogar einen Tagesaufenthalt ermöglichen. Prostituierte sind aber in dem klassischen Club zum Swingen nicht zu finden. Es gibt allerdings auch Häuser, die sich als eine Kombination aus Swingen und Bordell verstehen, also auch Prostituierte direkt für Swinger mit anbieten. Das ist aber eher die Ausnahme.

Für das leibliche Wohl der Besucher wird ebenfalls gesorgt. Das gab es schon früher. Doch was damals aufgewärmte Snacks und Frikadellen gewesen waren, sind heute oft sogar kulinarische Köstlichkeiten. In einigen Swingerclubs gibt es sogar stattliche Buffets. Der Partnertausch wird also mit Gemütlichkeit, Ambiente und Geselligkeit zelebriert. Ein Lifestyle ist entstanden.

Räumlichkeiten in den Swingerclubs

Gerade die größeren Häuser richten sich auf die unterschiedlichsten Interessen und Vorlieben der Besucher aus. Die Barlandschaft ist meistens das Herzstück in den Clubs. Dabei gibt es dann öffentliche Spielwiesen, das können frei zugängliche Räume mit XXL-Betten oder einfach Matratzenlandschaften sein mit ausreichend Platz für Orgien und aller Arten von Partnertausch. Daneben gibt es aber auch die kleineren Räume, die für zum Beispiel für 2 Paare zugänglich sind, die sich gegenseitig und vor allem ungestört der anderen austoben möchten. Kleinere Swingerclubs legen den Fokus vor allem auf die großen Spielwiesen. Spiegel und auch sonstige Accessoires gehören natürlich ganz automatisch dazu.

Doch auch Themen wie Fetisch und SM werden mittlerweile bei den Betreibern groß geschrieben. So lassen sich in den Clubs zum Swingen nicht selten auch gut ausgestattete SM-Zimmer und andere Folterräume finden, in denen sich spezifische Vorlieben gemeinsam ausleben lassen. Das sogenannte Andreaskreuz ist dabei wohl mittlerweile in jedem Swingerclub vorzufinden. Besonders beliebt ist auch die Liebesschaukel, die ebenfalls in den meisten Clubs zum Swingen vorzufinden ist.

Im Grunde kann heute jede sexuelle Lust einfach in den Clubs zum Swingen ausgelebt werden. Von zärtlichen, romantischen Berührungen, dem wilden Gang Bang bis hin zu Bondage und Sado Maso Spielen gibt es kaum Grenzen. Sehr beliebt ist beim Swingen der Oralverkehr.

Wie kann so ein Abend aussehen

Die meisten Swinger begeben sich gegen Abend in die Clubs. Viele Betreiber haben ihr Angebot auf den Abend gelegt oder haben nur an bestimmten Wochentagen geöffnet. Andere, größere Häuser, bieten ein Full-Programm und offerieren Swingern jeden Tag den Eintritt in Lust und Laster. Danach richtet sich auch die Kleidung, auf die wie später noch einmal genauer eingehen wollen. In einigen Swingerclubs besteht die Möglichkeit, nach dem Eintritt (oft gegen eine kleine Gebühr) sich umzuziehen. Dabei wird das Straßenoutfit in den Spind gelegt und eine stilvollere aber durchaus leichtere Bekleidung für den Aufenthalt getragen.

Der Hauptanlaufpunkt für alles Weitere ist natürlich die Bar. Hier befinden sich oft viele Sitzplätze, oft sind sogar gemütliche und elegante Lounge Bereich zu finden. Rückzugsmöglichkeiten für prickelnde, erste Gespräche sind meistens zu finden. Die Paare, Swinger kommen bei einem Drink ins Gespräch. Passt es, begeben sich diese vielleicht ein wenig später auf die großen Spielwiesen, um feucht und fröhlich auch andere Flüssigkeiten miteinander zu teilen. Musik und andere Unterhaltung wird in den meisten Swingerclubs geboten. Das Miteinander ist sehr gesellig, in vielen Fällen bieten die Betreiber einen sehr familiären Umgang an. Gelegentlich wird auch ein Diskotheken Umfeld für das Swingen angeboten, um gezielt das junge Publikum für einen Besuch anzusprechen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Swingerclubs heute sehr sauber sind. Hygienische Beanstandungen sind nicht zu finden. Die Ausstattung bietet oft alles, was das Herz begehrt und vor allem was die Vorlieben befriedigen kann. Der Vorteil gegenüber Bordell Häusern liegt darin, dass die meisten Betreiber der Swingerclubs selbst gestandene Swinger sind und diese somit genau wisse, was die Besucher wünschen.

Das Erste Mal im Swingerclub

Für Paare oder Singles, die das erste Mal einen Swingerclub besuchen, ist vorab ein Blick auf Etikette und Regeln, meistens auf der Homepages des Hauses zu finden, sinnvoll. Praktisch jeder Club hat heute auch einen Türsteher, der darüber entscheidet, ob Ihr in den Swingerclub dürft. Neulinge werden in der Regel dabei von der Hausdame oder dem Hausherrn empfangen und kurz durch die Räumlichkeiten geführt. Hierbei werden im Gespräch auch die Hausregeln angesprochen.

Für den ersten Kontakt dient immer die Bar in den Clubs. Hier finden Gespräche, Flirts und erste Kontaktanbahnungen statt. Das sexuelle Abenteuer findet generell nie in der Bar oder im Lounge Bereich statt, sondern nur auf den Spielwiesen und den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten.

Paare sollten sich unbedingt absprechen

Wie oben erwähnt, sollten sich Paare vor dem Besuch in einem Swingerclub genau absprechen. An diesem Ort sind Lust, Leidenschaft und heimliche Fantasien zu hause. Der Partner wird beim Swingen mit Fremden geteilt. Das muss klar sein. Wer bei diesem Gedanken bereits eifersüchtig wird, ist unter Umständen in einem Swingerclub falsch. Nur um dem Partner einen Gefallen zu tun, sollte der Besuch also keinesfalls erfolgen. Erst, wenn beide mit dem Tausch des anderen auch wirklich leben können, ist ein Abstecher zum Swingen sinnvoll.

Als neue Swinger solltet Ihr dabei Eure Spielregeln in Ruhe vor dem Besuch genau festlegen. Insbesondere sollte die Frage beantwortet werden, was passiert, wenn sie schnell andere Swinger findet, sie sich also ein Intimwerden mit diesen Personen vorstellen kann, er hingegen sich noch nicht so richtig mit dem Umfeld anfreunden kann. Damit es nicht später zu tiefgreifenden Beziehungsproblemen kommt, sollten diese Fragen vor einem Gang in den Swingerclub genau geklärt werden.

Dazu gehören aber auch die eigenen Vorlieben. Nur Frauen oder nur Männer oder doch gemischt, auch eine Frage, die Paare vor dem Swingen genau erörtern sollten. Darf der andere auch alleine Kontakt zu den anderen haben oder soll Sex nur gemeinsam mit anderen erfolgen?

Manchmal kann es auch beim ersten Besuch im Swingerclub sinnvoll sein, ein Codewort zu vereinbaren, das dann genutzt wird, wenn einer von beiden den Club verlassen möchte.

Sex keine Selbstverständlichkeit!

Vor allem Männer sollten in einem Swingerclub beachten, dass Sex zunächst kein automatisches Anrecht ist. Ein Club zum Swingen ist kein Saunaclub. Der Eintrittspreis berechtigt zunächst nur zum Aufenthalt im Haus, ist aber keine Erfolgsgarantie für heiße Sex Abenteuer. Vor dem Sex, kommt der Flirt, das erste Gespräch. Ein Nein wird also auch manchmal erfolgen, das muss dann akzeptiert werden.

Das vorsichtige Annähern ist aber erlaubt. Wer ein wenig auf Tuchfühlung gehen möchte, darf ihr Bein einmal zart streicheln und kann dann sehen was passiert. Sex gibt es hier nicht für Geld, nur dann, wenn sie ihr Einverständnis gibt. Höflichkeit ist also in einem Swingerclub ein sehr wichtiges Gut.

Männer sollten defensiv sein

Eine unbeschriebene Regel in einem Swingerclub besagt, dass Männer eine defensive Taktik für die Kontaktanbahnung nutzen sollten. In der Regel sind es die anwesenden Frauen, die ihn dann zum Spielen einladen. Vor dem Spiel kommt aber meistens erst einmal ein Getränk, Small Talk oder auch ein richtiges Gespräch. Wie und was passiert, hängt natürlich immer von der individuellen Situation vor Ort ab.

Eintrittspreise Swingerclub

Der Eintritt am Abend ist gegen eine kleine Gebühr möglich. Der Preis wird natürlich von jedem Club anders festgelegt. Manche Häuser bieten zudem oft Sorglos Pakete an.- In diesen ist auch die Übernachtung möglich, ebenso ein Abholservice. Die genauen Preise der jeweiligen Swingerclubs sind dabei am besten den entsprechenden Webseiten zu entnehmen.

In der Regel unterteilen sich die Eintrittspreise Swingerclub aber in drei Unterscheidungen:

  • Paare (oft zw. 30 – 100 Euro)
  • Single Frauen (meistens deutlich günstiger oder sogar kostenloser Eintritt)
  • Single Männer (meistens höherer Eintritt als bei Paaren)

Die Unterscheidung und auch die Preisdifferenzen beruhen vor allem darauf, das auch in einem Swingerclub der Männerüberschuss ein häufiges Problem ist. Aus diesem Grund haben Single-Frauen meistens einen ermäßigte oder sogar freien Eintritt, während er (Single Mann) meistens mehr als ein Paar bezahlen muss.

Single Männer nicht immer erwünscht

Möchtest Du als Mann alleine einen Swingerclub aufsuchen, solltest Du vorher am besten eine Reservierung ausmachen. Sinnvoll per Telefon. Der Grund: Viele Swingerclubs versuchen einen Männerüberschuss von vornherein zu verhindern. Der Türsteher wird nur solange alleinkommende Männer hereinlassen, solange die Waage gehalten wird. Damit Deine Chancen besser stehen, solltest Du bereits morgens oder am Vortag anrufen und um eine feste Reservierung bitten.

Das Publikum im Swingerclub

Wie bereits angemerkt, wird das Publikum immer jünger, was auch den sexuellen Reiz für einen Besuch ausmachen kann. Welche Zielgruppe der Club sich auf die Fahne geschrieben hat, ist meistens mit einem Blick auf dessen Webseite zu entnehmen. Es gibt Betreiber, die stehen für alle Gäste in jedem Alter gleichermaßen offen, andere setzten auf bestimmte Altersgruppen. Vor 20 Jahren war der typische Swinger noch um die 50 Jahre alt oder wesentlich älter. Heute liegt der Schnitt zwischen 30 – 44 Jahren. Aber auch 20-jährige sind neugierig und besuchen immer öfters den Swingerclub, um sich mit anderen sexuell auszutauschen.

Jeder Swinger sollte immer beachten: Das Hausrecht liegt beim Swingerclub. Ein Türsteher entscheidet also hier, wer rein darf.

Etikette und Regeln im Swingerclub

Unter den Swingern gibt es häufig feste Regeln, die in Teilen abweichend je nach Swingerclub sein können. Es geht beim Swingen um das stilvolle Genießen. Es soll beim Partnertauch keine Probleme geben. Höflichkeit, Respekt sind dabei zwei wichtige Punkte, auf die viele Betreiber besonders gerne achten. Grenzen sollen also nicht einfach ungefragt überschritten werden.

Aber auch das äußere Erscheinungsbild ist ein Faktor. Sprich die Hygiene der Gäste wird in den Swingerclubs besonders beachtet. Das gilt sowohl bei der Erscheinung als auch bei den sexuellen Swing Abenteuern. Das einfach Abspritzen, irgendwohin, ist natürlich in keinem Club erwünscht. So gilt zum Beispiel in praktisch allen Häusern, das Sex in dem Barbereich oder im Pool bzw. in der Sauna (sofern im Swingerclub vorhanden) nicht erwünscht ist. Der sexuelle Austausch soll also nur auf den dafür vorgesehenen Spielwiesen und/oder den privaten Zimmern erfolgen.

Im Barbereich erfolgt die Kontaktaufnahme, das Gespräch mit Getränken und Snacks. Letztere sollten auch rein im Barbereich verbleiben. Es wird also nicht gerne gesehen, wenn Getränke mit auf die Spielwiesen genommen werden. Aber auch die Kleidung spielt natürlich eine Rolle. Frauen mit High Heels sollten darauf achten, dass sie die Schuhe vor dem Betreten der Liegewiese ausziehen, damit keine Beschädigungen entstehen.

Dresscode Swingerclub – Gibt es so was?

Ja und Nein. Viele Swingerclubs haben ganz eigene Kleiderregeln, die unbedingt beachtet werden sollten. Auch diese sind entweder direkt auf den jeweiligen Webseiten der Häuser vorzufinden oder bei einem kurzen Anruf direkt zu erfragen. Dabei richtet sich die Kleideretikette auch danach, ob der Swingerclub an einem normalen Tag oder bei einer Veranstaltung besucht werden soll.

In der Regel setzten die meisten Häuser beim Swingen aber auf einen eleganten Dresscode im Swingerclub. Sexy, leicht gekleidet, aber dennoch mit Stil. Andere erwarten sogar eine gewisse Abendkleidung beim Dresscode im Swingerclub. Legere Kleidung wie Jogginghosen sind jedoch fast immer unerwünscht, das gilt auch für Doppelripp-Shirts oder Turnhemden.

Sexy ja, freizügig in der Regel nein. Swingen findet meistens in einem stilvollen Rahmen statt. Deswegen setzt fast jeder Swingerclub auf einen bestimmten Dresscode. Dabei darf die Kleidung zwar sexy und ein wenig freizügig sein, aber eben nicht so, dass er oder sie am Ende schon fast komplett nackt ist. Aber natürlich darf sie gerne auch einen Rock ohne Slip tragen, solange das Ganze mit einem gewissen Stil erfolgt.

Wo ziehe ich mich um?

Die meisten Swingerclubs ermöglichen den Besuch zunächst mit der normalen Straßenkleidung. Die Gäste können sich nach Eintritt, bevor sie in die Clubräume gehen, in den Umkleiden umziehen. Die meisten Häuser bieten dafür abschließbare Spinds an und auch Duschen.

Eifersucht beim Swingen

Paare, die sich erstmals zu einem Besuch in einem Swingerclub entscheiden, sollten darüber genau sprechen. Dabei ist es ganz wichtig, dass beide sehr genau definieren, wo Grenzen bestehen. Eifersucht kann ein wichtiger Punkt sein. Es kommt immer mal wieder vor, dass gerade Swinger Paare damit ein Problem haben. Deswegen solltet Ihr genau überlegen, wie weit der Sex mit einem Fremden gehen darf, was dabei erlaubt und was ein absolutes Tabu ist. Nur so lässt sich Eifersucht bei einem Aufenthalt zum Swingen vermeiden. Umso mehr Partner beim Sex beteiligt sind, desto größer kann die Gefahr sein, eifersüchtig zu werden. Ihr solltet Euch also untereinander vor dem Besuch genau verständigen, was sein kann und was für Euch ein No-Go ist. Beachtet bitte, dass Eifersucht in einem Swingerclub nichts zu suchen hat.

Sinnvoll kann es auch sein, einfach als Paar hinein zu schnuppern, also ohne, dass es gleich zum sexuellen Abenteuer kommt. Ihr könnt Euch an der Bar aufhalten, mit anderen Swingern über Erfahrungen sprechen oder auch anderen einfach erst einmal unverbindlich zusehen. Das Erlebte könnt Ihr dann am nächsten Tag in Ruhe miteinander diskutieren und Euch danach entscheiden, ob Ihr beim nächsten Besuch vielleicht mit einem anderen Paar swingen wollt.

Partnertausch oder Gruppensex im Swingerclub

Beim Swingen denken die meisten zunächst an den klassischen Partnertausch. Also zum Beispiel zwei Ehepaare, die sich zu viert miteinander vergnügen oder den Partner direkt tauschen. Neben diesem klassischen Tausch, gibt es aber auch häufig den Gruppensex im Swingerclub zu finden oder den Dreier (1 Frau, 2 Männer oder mehr). Dabei gibt es bei der Anzahl der Partner kaum Grenzen. Männer und Frauen treffen sich auf den großen Spielwiesen und das Sex Abenteuer beginnt frei und ohne allzu große Grenzen.

Gerade Paare sollten sich aber überlegen, ob beim Swingen nur der klassische Partnertausch in Frage kommt, oder ob auch Gruppensex in größeren Ausmaßen ein denkbares Szenario wären. Auch ein Gang Bang ist durchaus vorstellbar in einem Swingerclub.

Kondom im Swingerclub nutzen?

Generell empfehlen wir, in einem Swingerclub immer ein Kondom zu nutzen. Das sollte nicht nur für den vaginalen Verkehr gelten. Die meisten Clubs zum Swingen schreiben auch die Kondomnutzung als Pflicht voraus. Ohnehin schriebt das Prostitutionsschutzgesetz in Deutschland eine Kondompflicht voraus, die in engerer Auslegung auch für einen Swingerclub gilt.

Unabhängig von Regeln sollte aber Paaren und Singles bei einem Besuch in einem Swingerclub klar sein, das die Gesundheit immer das wichtigste Gut ist. Ein Kondom sollte also immer auf der Spielwiese beim Swingen genutzt werden.

Ohne Kondom beim Swingen

Ergibt sich mit einem anderen Paar oder einem Single ein weiterer Kontakt beim Swingen, kann unter Umständen der Sex auch ohne Kondom stattfinden. Nicht aber im Swingerclub. So besteht die Möglichkeit, sich auch privat zu treffen. Kommt es dabei zu einem Partnertausch ohne Kondom, sollte das aber nur dann erfolgen, wenn vorab sich alle Beteiligten getestet haben. Das kann entweder über ein Gesundheitszeugnis erfolgen oder auch über AIDS Schnelltester. Generell gilt aber, dass beim Swingen direkt in einem Swingerclub ein Kondom zu nutzen ist!

Ich habe keine Partnerin – Escort Dame als Alternative

Wenn Sie als Single Mann einen Swingerclub aufsuchen möchten, ist das immer ein kleines Problem. Um einen Männerüberschuss zu vermeiden, wird nur eine bestimmte Anzahl von Singles hereingelassen.

Männer, die keine Partnerin haben, sind also bei einem Besuch zunächst im Nachteil. Unter Umständen kann dann eine Escort Dame eine Alternative für den Besuch als Swinger sein. Die Clubs erwarten nicht, dass die Paare zusammenleben oder verheiratet sind. Paare haben aber generell einen günstigeren Eintritt als Single Männer. Also warum nicht einfach eine Escort Dame für den Besuch im Swingerclub buchen?

Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Escort Agenturen auf diesen besonderen Wunsch vorbereitet sind. Nicht jede Dame im Begleitservice bietet das aber an. oft ist es den jeweiligen Profilen zu entnehmen. Es macht Sinn, mit der Buchung den Wunsch direkt mit der Agentur anzusprechen. Mit der Escort Dame in den Swingerclub ist in vielen Fällen also durchaus möglich. Fragen Sie dabei direkt nach dem Honorar. Einige Damen verlangen eine Aufpreis. Geklärt werden muss dabei auch, wie weit die Leistung geht. Vorstellbar ist die Buchung einer Escort Dame für den Partnertausch beim Swingen. Als Paar mit Paar. Genaueres dafür könnt ihr aber direkt mit der Dame oder dem Escort Service besprechen.

Eure Erfahrung beim Swingen

Wer seine Erfahrung beim Swingen mit uns und den Lesern teilen möchte, darf sich gerne näher dazu äußern. Wir freuen uns auf jeden Kommentar, Anmerkung aber auch Tipps. Nicht nur von Anfängern, sondern auch von den Profi Swingern, die den sexuellen Partnertausch bereits öfters genossen haben!

3 Meinungen zu “Ratgeber Swingerclub

  1. Danke, war auch schon beim Überlegen. Ich will, meine Alte aber nicht. Konnte sie noch nie überreden. Denke daran, vielleicht mit einer anderen Frau zu gehen. ????

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