Escort Tagebuch Miriam 11

Endlich wieder klingelt mein Telefon. Meine Escort Agentur, berichtet mir von einem Kunden, der wohl um die 40 Jahre sein soll. Ein netter, aber sehr einsamer Mensch in Köln. Er lebe zurückgezogen und ist schüchtern. Er meidet die Öffentlichkeit. Eigentlich besuchen wir im Escort Köln nie den Kunden in der Wohnung auf. Das passiert schon aus Sicherheitsgründen nicht. Aber bei diesem Kunden ist es etwas anderes. Er ist ein guter Bekannter der Chefin. Und sie hat viel Mitleid für ihn übrig. Ok denke ich mir. Warum nicht. Ich brauche das Geld und momentan sind die Aufträge wieder knapp und meine Rechnungen stapeln sich im Briefkasten.

Gegen frühen Abend soll es soweit sein. Die Buchung reicht für Köln über die ganze Nacht. Für meine Kasse ein gutes Geschäft. Also noch schnell ein verführerisches Parfum, ein paar Kondome und halt das übliche, was eine Frau in der Handtasche bei sich führt. Das alles aufzuzählen, würde wohl jeden Rahmen sprengen … Manchmal bin ich selbst überrascht, was ich so alles in meiner Handtasche wiederfinde.

Er wohnt etwas abseits in Köln, aber in einer sehr guten und noblen Gegend. Hier möchte ich auch wohnen. Die Häuser wirken alle so herrschaftlich und doch so distanziert, als wollten sie sagen. Anschauen ja, aber nicht näher treten. Doch bis ich mir so etwas leisten kann, muss ich wirklich noch viele Kunden haben. Escort ist kein leichtes Geschäft mehr. Erst heute hat meine Escort Agentur in Köln 2 neue Frauen unter Vertrag genommen. Eine aus Russland, die andere aus Italien. Der Kampf ist wirklich groß. Wer schon einmal gesehen hat, wie zwei Damen sich im Kampf gegenseitig die Augen ausstechen, versteht, was ich meine.

Escort Köln Freundlicher Empfang

Im Haus selbst werde ich von einer Haushälterin empfangen. Sie begrüßt mich und führt mich in einen Salon. Voll mit Büchern. Das Zählen würde wohl Tage dauern. Bücher aus vielen Jahrzehnten. Liebevoll gepflegt und bewahrt. Es muss wohl ein sehr belesener Mann sein. Doch ich habe Angst. Was könnte mich erwarten?

Ein paar Minuten später kommt der Mann in den Salon. Elegant und vornehm gekleidet. So wie es eine Frau erwartet. Keine Turnschuhe und Jeans. Ein guter wirklich vollendeter Anzug mit eleganten Schuhen. Der Mann hat Geschmack und er sieht gar nicht einmal so schlecht aus. Er ist kein Clooney aber auch kein Til. Sondern irgendwo in der Mitte. Er wird ganz rot. Das gefällt mir. Ich finde es verlockend, wenn Männer rot werden können. Weg vom Macho, hin zum Mann mit Gefühlen. Ich muss das Gespräch einleiten und führen. Er ist wirklich sehr schüchtern.

Das Essen wird serviert. Es gelingt mir nicht die Distanz abzubauen. Ich rücke nähe und mische Berührungen und leichte Zungenliebkosungen miteinander und kuschle mich an ihn. Nach ein paar Minuten wird er ruhiger, zutraulicher. Ja, nun habe ich ihn. Er fängt sogar an mein Haar zu streicheln und ich genieße diese stille Leidenschaft mit vielen Sinnen. Nun fängt er auch an zu reden und wird selbstbewusster. Wir stehen auf und er führt mich langsam in sein Haus herum. Ich bin beeindruckt und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir kommen wieder in den Salon mit seinen Büchern. Jetzt blüht sein Herz auf. Im Escort ist der einfachste Weg zu einem gelungen Date, mit dem Kunden über sein Hobby oder Leidenschaft zu sprechen. Und schon steht einem alles offen. Fast 30 Minuten erklärt er mir die unterschiedlichsten Bücher die er alle in den letzte Jahren in Köln erworben hat. Er blättert und immer wieder hat andere Exemplare in der Hand. Die Zeit im Escort vergeht wie im Flug. Doch irgendwann wird selbst der stärksten Frau langweilig. Also wende ich meine Verführungskünste an und versuche ihm von den Büchern wegzulocken. Ich fange an, ihm von meinen Büchern im Kopf zu erzählen. Darin enthalten sind die schönsten Bilder und Anleitungen für Leidenschaft und aufregende Abenteuer in weit entfernten Welten. Er bekommt Lust. Ich spüre es. Doch bis zum Schlafzimmer ist es noch ein langer Weg nach oben. Meine Fantasie kennt keine Grenzen. Wir schweben nach oben. Langsam drängen wir uns in seinen Duschtempel. Eine wirklich Oase. Ich kenne solche langen Duschstraßen nur aus den Fincas auf Mallorca. Man kann meterlang gehen und hat die Dusche immer noch nicht verlassen.

Es gehört zu meinem Job

Wir ziehen uns aus und genießen das kühlende Wasser. Ich reibe ihn ein und er genießt es sichtlich. Nach einigen Minuten bewegen wir uns zu seinem Bett. Zum Abtrocknen blieb keine Zeit. Nass wie wir sind fallen wir in das Bett. Hier vergesse ich beinahe den Escort. In meiner ganzen Zeit habe ich schon so viele gute Hotels erlebt. Aber diese Betten sind unglaublich weich. Plötzlich fühle ich mich wie in einer anderen Welt. Auf einen Oral-Verkehr verzichtet er. Viele Männer machen das, um nicht plötzlich zu früh zum Ergebnis zu kommen. Ich reiche ihm das Kondom und es geht flott und schon liegen wir uns wieder in den Haaren. Er streichelt mich und noch vieles mehr. Er schafft es aber nicht mich zum Höhepunkt zu bewegen. Also täusche ich einen vor. Das machen die meisten Frauen im Escort. Im Laufe der Jahre werden unsere Ansprüche so hoch, das nur noch 30 Prozent der Männer es wirklich schaffen, uns zu einem realen Höhepunkt zu bringen. Aber für den Mann ist es nur wichtig, das er denkt, wir hätten einen gehabt. Und das gehört zu meinem Escort Job. Darin bin ich ebenfalls gut.

Wir schlafen ein

Nach einer Stunde schlafen wir engumschlungen ein. Er hat ein wenig seiner Schüchternheit verloren. Am nächsten Morgen gehe ich bereits früh, verabschiede mich und küsse ihn noch einmal. Danach schläft er wieder ein.

Nur wenige Stunden später ruft die Betreiberin vom Escort Service an und befehlt mich in die Agentur. Ich rechne schon mit dem Schlimmsten. War er nicht zufrieden, habe ich was falsch gemacht oder was Falsches gesagt??? Verdammt, ich weiß es nicht und ich zittere. Wenn sich ein Kunde beschwert, ist es das Schlimmste. Die Agentur kann sich von einem trennen und setzt die Escort Dame vielleicht auch noch auf eine schwarze Liste. Dann arbeitet keiner mehr mit Dir. Ich fuhr wieder im Bus. Immer wenn ich nervös bin, werde ich unruhig und unausstehlich. Ein Jugendlicher wollte nicht aufstehen, ich drohte ihm mit einer Ohrfeige und er verstand. Wenigstens hatte ich nun einen Sitzplatz.

In der Agentur in Köln angekommen, wurde ich beruhigt. Sie hat mich extra mit einer hohen Stimme herbestellt um mich nun zu loben. Als Erstes gab sie mir einen kleinen Umschlag. Ein Trinkgeld von dem netten Herren, Ihren Bekannten, der sehr zufrieden war. Er möchte mich 1 bis 2 mal im Monat sehen. Immer für eine Nacht oder einen Tag. Mein erster richtiger Stammkunde. Ich war glücklich. Für die Chef in der Escort Agentur war das zugleich ein sehr persönliches Anliegen. Auf die Provision verzichtete sie. Ich begann wieder zu rechnen. Honorar, Steuer, Miete, Steuer. Nein. Doch. Mit nur 2 Nächten bei ihm ist die Miete und Lebenshaltung bezahlt. Und ein Teil der Krankenkasse ebenfalls. Ich war erleichtert. Mit Stammkunden kann man im Escort planen und schwebt nicht mehr von einer Sorge zur nächsten. Ohne einen Stammkunden in Köln ist man hilflos den Schwankungen ausgesetzt.

Fotograf:  Lawrence Murray / piqs

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