Käufliche Liebe: Berlin als Vorreiter

Über die Corona-Maßnahmen, die wir in vielen Ländern, so auch Deutschland finden, wird heftig debattiert. Bis heute ist unklar, ob der Lockdown nicht eine übertriebene Maßnahme war und am Ende mehr Panik gestreut wurde, als nötig war. Fakt ist aber, dass viele Branchen unter diesem Vorgehen bis heute finanziell leiden.

In den letzten Wochen wurden Maßnahmen wieder verschärft. Das ehemalige Versprechen, die Lockerungen nach und nach zurück zu nehmen, wurde gebrochen. Besonders betroffen sind derzeit zwei Branchen. Da sind zu einem die Künstler, die keine Aufträge mehr bekommen und auch in vielen Fällen keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen können (da sie eben keine Betriebskosten haben). Und die käufliche Liebe. Die Damen aus dem Escort sind genauso betroffen, wie die Frauen im Bordell. In den Medien wird das aber kaum angesprochen, verbindet sich dieses Thema doch mit vielen No-Gos. Nun scheint es so, als ob in Deutschland Berlin Vorreiter werden könnte.

Escort wieder erlaubt

Wir beobachten die Situation in Deutschland schon lange. Viele kleinere Bordelle haben längst wieder geöffnet. Nun aber als Massagesalon mit dem gewissen Etwas. Ein Gerichtsurteil erlaubt die erotische Massage und sieht diese nicht im Widerspruch mit den Hygienemaßnahmen.
Berlin hat sich nun entschlossen, für die käufliche Liebe weitere Lockerungen durchzuführen. So dürfen die gewerblichen Sextreffen ab dem 01. September wieder stattfinden. Natürlich gibt es gesonderte Auflagen zur Hygiene. Die Damen vom Escort in Berlin dürfen damit wieder (fast) normal arbeiten, genauso wie die Kollegen im Bordell. Ein Stück Normalität kommt näher. Aber eben nur in Berlin.

Politik hat ein Problem

In ganz Europa beobachten wir ein Problem, das die käufliche Liebe aber auch andere Branchen stark belastet. Corona wurde von Anfang an zu einem tödlichen Virus aufgebauscht. Die Zahlen heute sagen etwas ganz anderes. Aber die politisch Verantwortlichen können nicht zurück. Würden heute die Regierenden sagen, sie hätten sich geirrt und der ganze Maskenwahnsinn mit Lockdown wäre nicht notwendig gewesen, würden die Bürger bei den kommenden Wahlen ihren Unmut zeigen. Es gibt also nur den Weg in die weitere Panik, um die nächste Wiederwahl zu sichern.
Die Damen und Herren im Bereich der käuflichen Liebe stehen dabei besonders unter Druck. Monatelange mussten sie auf Einnahmen verzichten und konnten gleichfalls keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen. Die staatliche Unterstützung zielt in vielen Fällen nur auf Betriebskosten aus, die eben Solo-Selbstständige in den meisten Fällen gar nicht haben. Bankkredite kamen ebenfalls nicht in Frage.
Eine ganze Branche wurde also in existenzielle Not getrieben. Ein Umstand, der vielleicht gar nicht hätte sein müssen. Doch ein Zurück gibt es nicht mehr. Wir können nur hoffen, dass andere Länder nun endlich aus der Panik erwachen und ins normale Leben zurück wollen, damit die Schwächsten der Gesellschaft endlich wieder eine Chance haben, legal Geld zu verdienen.

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