Tagebuch

Escort Berlin Tagebuch Julia

Julia ist seit 10 Monaten in Berlin im Escort tätig. Früher wäre Prostitution für sie nie in Frage gekommen. Doch dann hat sich ihr Leben gewandelt und sie ging zum Escort. Julia hat ein paar ergreifende Momente für uns in ihrem Tagebuch festgehalten. Diese haben wir zusammengefasst und nun in unterschiedlichen Artikeln veröffentlicht. Julia ist 26 Jahre alt und hat schon immer in Berlin gewohnt. Eine aufgeweckte junge Frau mit einem bildhübschen Gesicht.

Julia beginnt … Escort Berlin Tagebuch

Ich habe immer auf Frauen, die sich für Geld verkauften runtergesehen. Sogar als Hure habe ich sie beschimpft. Dass ich selbst einmal in die Situation kommen würde, hätte ich mir nie vorgestellt. Jetzt sitze ich im Hotel und warte auf meinen ersten Kunden. Die Beine zittern und ich würde am liebsten fortrennen. Mache ich wirklich das Richtige? Ich weiß es nicht. Ich habe Angst, bin nervös und ich ekel mich. Nicht vor dem Kunden, sondern vor meinen Gedanken. Wenn es mir doch Spaß macht? Oder werde ich mich danach übergeben müssen? Was wird er mit mir machen? Kann ich Nein sagen? Und wenn ich Nein sage, womit verdiene ich dann mein Geld?

Tolles Leben ohne Escort in Berlin

Alles fing so gut an. Realschule beendet, Ausbildung als Bürokauffrau in einem Transportunternehmen begonnen. In den Juniorchef verliebt. Verlobt, Zusammengezogen und fast 4 Jahre glücklich. Kinder waren geplant, eine perfekte Zukunft für uns. Doch dann das, er sagte mir, er liebe jetzt jemanden anderen. Ich solle das Haus verlassen. Ich bin durchgedreht. Am liebsten hätte ich ihn durch ganz Berlin geschleift. So wütend war ich. Alles war kaputt. Die Firma legte mir nahe, zu Kündigen. Ich wollte nicht. Doch Vater und Sohn fanden einen Grund. So musste ich gehen. Ich klagte vor dem Arbeitsgericht, bezahlte einen Anwalt. Der Sohn präsentierte Zeugen, die gegen mich aussagten. Am Ende war ich total fertig und stand als Versagerin vor dem Gericht. Die Klage wurde abgewiesen. Die Gerichtskosten musste ich auch noch tragen. Ich fand Unterschlupf bei einer Freundin. Überall bewarb ich mich, keiner wollte mich. Die meisten fragten bei meinem alten Chef nach und der war nicht zimperlich.

Sein Sohn ist heute verheiratet und hat bereits den von uns damals ersehnten Nachwuchs. Ich stand nicht nahe dem Ruin, ich war ruinieret. Das Arbeitsamt behandelte mich als eine Aussätzige und gab sogar mir die Schuld. Immer wieder musste ich Vorsprechen und mich sogar erklären. Ich wusste nicht mehr, wie es weiter geht. Meinen Körper verkaufen? Sollte das wirklich der letzte Ausweg sein. Auf der Straße stehen und nach Kunden zu betteln, die mich benutzen? Nein, das wollte ich nicht. Tag und Nacht suchte ich nach einem Ausweg. Irgendwann informiere ich mich über den Escort. Durch Zufall fand ich auf einer Seite im Internet einen Link. Ich schloss die Augen und schrieb an eine Escort Agentur in Berlin eine Mail. Ich legte ein Passbild anbei. Insgeheim hoffte ich sie würden sich nicht melden.

Leben mit Escort in Berlin

Der Kunde kam zu mir geschritten. Er war jung, sah einigermaßen gut aus. Aber war das wirklich richtig? Ich hatte große Gewissensbisse. Er bemerkte das und sprach langsam und lud mich ins Restaurant ein. Er machte alles einfach großartig und nahm mir die Anspannung. Ich verlor meine Distanz und ließ mich nach und nach auf ihn ein. Ich musste. Ich brauchte das Geld.

Als ich damals meinen Vorstellungstermin in der Escort Agentur Berlin hatte, ekelte ich mich. Ich hatte mir alles billig vorgestellt. Vor dem Termin musste ich mich übergeben. Doch dann traf ich die Betreiberin. Eine junge Dame. Nur ein paar Jahre älter. Sie leitete die Escort Agentur in Berlin. Wir verstanden uns. Wenn gleich das meine Gewissensbisse nicht linderte. Sie schlug mir vor, einfach ins kalte Nass zu springen. Dann könnte ich immer noch entscheiden. Ich sagte ok.

Nun da bin ich im Escort Berlin

Nun sitze ich mit meinem ersten Escort Kunden im Restaurant in Berlin und weiß immer noch nicht, ob ich mich gut fühlen soll oder ob ich mich übergeben muss. Nach dem Essen machten wir einen Bummel durch die Stadt. Er zeigte mir Berlin aus einer anderen Sicht. Aus einer Sicht, die ich mir früher finanziell nicht hätte leisten können und von der ich heute nur träumen kann. Die Stunden vergehen. Wir nähern uns dem Hotel. Ich weiß, was er will. Hier kommt nun die Frage. Gehe ich weiter und riskiere meine Seele oder sage Nein und lande wieder in der Abstellkammer. Ich schließe die Augen und wie im Rausch gehen wir auf das Hotelzimmer. Es ist nicht groß. Das Doppelbett dominiert. Der Ausblick auf Berlin ist toll. Ich spüre seine Küsse und wie er mein Kleid auszieht.

Plötzlich liege ich auf dem Bett, nur noch mit einem Slip bekleidet. Jetzt bin ich genau wie die auf der Straße, dachte ich. Er liebte mich. Ich weiß nicht, wie lange es dauert. Ich machte alles mit. Und dann am Ende nahm er mich in den Arm und hauchte liebe Wörter und Komplimente. Auf einmal fühlte ich mich wohl. Ich verstehe das nicht. Ich ekelte mich, schloss die Augen beim Sex und dachte nur daran, wann es vorbei sei. Nun plötzlich liege ich im Bett mit ihm und seine Worte gefallen mir. Ja, ich ertappe mich sogar dabei, wie ich mir mehr wünsche. Wenn er nur mehr dieser Worte in mein Ohr säuselt, würde ich auch noch einmal Sex mit ihm haben. Bin ich deppert???

Mehr bald dazu im Tagebuch von Julia …

Fotograf: Josef T-Rezaie / picqs

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